도시계획2020. 10. 17. 22:38

[요약] 유럽 전역 홈리스 70만으로 증가. 핀란드는 '주택 먼저 제공 Housing First' 정책을 실시해 홈리스 비율을 39% 감소시켰다. 집 살 돈이 당장 없어도 정부가 주택을 우선 제공하고 나중에 연금과 임금으로 집세를 내는 방식을 취하고, 월세 낼 돈이 당장 부족하면 정부가 주택지원금을 지원했다. 


기존 지원 방식은 홈리스가 자기 문제를 먼저 해결하고 나서야, 정부가 주택을 제공하는 방식이었는데, 이는 효과가 적었다고 판단하고, 일 순서 방식을 반대 방향으로 바꿨다.

[기사 정리]

핀란드에서 홈리스는 긴급대피소에서 잠을 자지 않는다. 그 대신 월세 계약을 맺고 새 주택에 곧장 들어가 산다. 현재 핀란드에서 이 목적을 위해 7천 800개 주택이 있다. 홈리스가 내는 월세는 그들의 연금이나 임금으로 충당된다. 만약 새로운 입주자가 월세를 낼 돈이 부족하면 정부가 사회지원금을 준다. 


 '주택 우선' 정책을 담당하고 있는 Y-파운데이션에서 일하는 유하 카키넨에 따르면, 이 주택 정책이 전통적인 지원방식보다 더 혜택이 많다고 한다. 전통적인 방식에 따르면, 홈리스가 자기 문제를 먼저 해결해야 하고 나서야, 소위 '보답'으로서 주택을 얻을 얻을 수 있었다.

 그러나 그 방식은 더이상 효과적으로 작동하지 않는다는 것을 우리가 알게 되었다. 그런 이유로 우리는 그와는 정반대 방법을 사용하기로 했다. 가능한한 빨리 살 집을 먼저 확보해준다. 이것이 핀란드 방식이다. 

 핀란드 홈리스 5000명 이하로 내려가. OECD 통계에 따르면, 2010~2018년 사이 핀란드 홈리스는 39% 감소했다. 핀란드에서는 4600명 정도 홈리스가 있다. 독일 쾰른 한 도시에만 홈리스는 핀란드 한 국가 보다 더 많다.


 "주택 먼저 " 정책은 핀란드에서만 실시된 게 아니었다. 독일을 포함한 많은 유럽 국가들이 그 방식을 도입했었다. 그러나 "주택 우선 먼저" 가 현실화되려면, 지불가능하고 적당한 가격의 주택 공간이 있어야 한다. 하지만 쾰른과 같은 대도시에서 그 공간을 확보하기가 어렵다. 따라서 수많은 집없는 사람들이 핀란드식 주거 제공 혜택을 받을 수 없는 상태이다.




출처 기사: 

https://bit.ly/2FB9n87


Laut einem Bericht des Europäischen Verbands nationaler Organisationen der Wohnungslosenhilfe (FEANTSA) fehlt in vielen Städten bezahlbarer Wohnraum. 


Die Zahl sei außerdem so hoch, weil immer mehr EU-Bürger*innen in anderen Mitgliedsstaaten ihr Glück versuchten und dann dort auf der Straße landeten. Welche Hilfe Obdachlose bekommen, ist in jedem EU-Land anders. In Ungarn ist das Schlafen auf der Straße seit 2018 sogar verboten. Finnland hat eine ganz andere Strategie: Housing First. Wer in Finnland obdachlos wird, bekommt in der Regel schnell eine neue Wohnung zugeteilt, inklusive Mietvertrag.


Obdachloser in Berlin | Bildquelle: dpa

Obdachlosigkeit in der EU

Der "Platte" keine Chance

Stand: 17.10.2020 09:42 Uhr


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In der Europäischen Union leben heute 70 Prozent mehr Obdachlose als noch vor zehn Jahren. Positiv sticht aber Finnland heraus. Kein anderes EU-Land konnte die Zahl seiner Obdachlosen so stark senken - mit einer besonderen Strategie.


Von Sarah Schröer López, ARD-Studio Brüssel


Horst Huck schläft jede Nacht in einem kleinen Zelt am Kölner Rhein. Der Hartz-IV-Empfänger ist obdachlos. "Das Zelt ist für mich nur eine Notlösung. Eigentlich möchte ich eine Wohnung. Aber wenn man einmal als Obdachloser abgestempelt wird, ist das nicht so einfach", sagt der 63-Jährige.


So wie Huck geht es immer mehr Menschen in der Europäischen Union, auch weil in vielen Städten bezahlbarer Wohnraum fehlt. Das steht im aktuellen Bericht des Europäischen Verbands nationaler Organisationen der Wohnungslosenhilfe (FEANTSA).


"Jede Nacht sind mindestens 700.000 Menschen obdachlos. Vor zehn Jahren haben wir diese Zahl schon einmal geschätzt. Heute sind es 70 Prozent mehr Obdachlose und das ist besorgniserregend", sagt der Vorsitzende des Verbands, Freek Spinnewijn.


Horst Huck | Bildquelle: ARD-Studio BrüsselgalerieHorst Huck lebt in einem Zelt - von einer eigenen Wohnung kann er nur träumen.



Die dunkle Seite der Reisefreiheit


FEANTSA befürchtet, dass durch die Corona-Pandemie noch mehr Menschen obdachlos werden könnten. Schon jetzt sei die Zahl so hoch, weil immer mehr EU-Bürger in anderen Mitgliedsstaaten ihr Glück versuchten und dann dort auf der Straße landeten. "Das ist die dunkle Seite der Reisefreiheit, vor der die EU bisher ihre Augen verschließt", kritisiert Spinnewijn.


In Deutschland leben zum Beispiel viele Menschen aus Osteuropa auf der Straße. Denn wenn sie nicht lange genug in Deutschland gearbeitet haben, fallen sie durch das deutsche Sozialsystem und haben keinen Anspruch auf Hilfe.



Problem für deutsche Großstädte


In Großstädten wie Berlin und Köln gibt es mittlerweile spezielle Angebote für obdachlose Osteuropäer. Aber die lösten das Problem nicht, betont Dirk Schumacher vom Kölner Sozialamt: "Die EU-Binnenwanderung schafft hier ein Elend, was wir in unserer Gesellschaft gar nicht mehr kennen. Da brauchen wir eine europäische Sozialpolitik, mit der EU-Bürger gleichermaßen abgesichert sind."


Für Sozialpolitik ist die Europäische Union aber gar nicht zuständig. Darüber entscheiden die Mitgliedsstaaten. Und welche Hilfe Obdachlose bekommen, ist in jedem Land anders.


Besonders hart ist es in Ungarn. Seit 2018 ist das Schlafen auf der Straße dort verboten. Wer zu oft erwischt wird, dem droht ein Gerichtsprozess. Viele Obdachlose verstecken sich deshalb im Wald oder am Stadtrand vor der Polizei.


Obdachloser in einer Notunterkunft in Ungarn im Jahr 2018 | Bildquelle: picture alliance/AP PhotogalerieSolche Bilder von Obdachlosen wollte Ungarn Regierung nicht mehr sehen und verbot 2018 das Leben auf öffentlichen Plätzen.


Housing First in Finnland


"주택 우선 제공" 핀란드식


Finnland hat eine ganz andere Strategie: Housing First - auf Deutsch - Unterbringung zuerst. Wer in Finnland obdachlos wird, schläft in der Regel nicht in Notunterkünften. 


핀란드에서 홈리스는 긴급대피소에서 잠을 자지 않는다. 그 대신 월세 계약을 맺고 새 주택에 곧장 들어가 산다. 현재 핀란드에서 이 목적을 위해 7천 800개 주택이 있다.  홈리스가 내는 월세는 그들의 연금이나 임금으로 충당된다. 만약 새로운 입주자가 월세를 낼 돈이 부족하면 정부가 사회지원금을 준다. 

 

'주택 우선' 정책을 담당하고 있는 Y-파운데이션에서 일하는 유하 카키넨에 따르면, 이 주택 정책이 전통적인 지원방식보다 더 혜택이 많다고 한다. 


전통적인 방식에 따르면, 홈리스가 자기 문제를 먼저 해결해야 하고 나서야, 소위 '보답'으로서 주택을 얻을 얻을 수 있었다.


그러나 그 방식은 더이상 효과적으로 작동하지 않는다는 것을 우리가 알게 되었다. 그런 이유로 우리는 그와는 정반대 방법을 사용하기로 했다. 



Stattdessen bekommt er schnell eine neue Wohnung zugeteilt, inklusive Mietvertrag. Dafür stehen in Finnland mehr als 7800 Wohnungen zur Verfügung. 

 Die Miete zahlen die Obdachlosen mit ihrer Rente oder ihrem Gehalt. Hat der neue Mieter nicht genug eigenes Geld, springt der Staat mit der Sozialhilfe ein. Housing First sei trotzdem günstiger als die klassischen Hilfsansätze, betont Juha Kaakinen von der Y-Foundation. Die Organisation ist in Finnland für die Housing-First-Wohnungen verantwortlich.


"Das alte Konzept beruht darauf, dass ein Obdachloser erst seine Probleme lösen muss und dann kriegt er eine Wohnung - quasi als Belohnung. Aber wir haben gemerkt, dass das nicht funktioniert, deshalb machen wir es jetzt andersherum", erklärt Juha Kaakinen.


Raimo Järvinen | Bildquelle: ARD-Studio Brüsselgalerie



Möglichst schnell wieder in eine Wohnung - auf dieses Konzept setzt Finnalnd.


가능한한 빨리 살 집을 먼저 확보해준다. 이것이 핀란드 방식이다. 

핀란드 홈리스 5000명 이하로 내려가.


OECD 통계에 따르면, 2010~2018년 사이 핀란드 홈리스는 39% 감소했다. 핀란드에서는 4600명 정도 홈리스가 있다. 독일 쾰른의 홈리스는 이 보다 더 많다. 


Weniger als 5000 Obdachlose


Und die Zahlen sprechen für die Strategie: Finnland ist das einzige EU-Land, das die Zahl seiner Obdachlosen in den vergangenen Jahren erheblich senken konnte: zwischen 2010 und 2018 laut OECD um 39 Prozent. In Finnland gebe es gerade nur etwa 4.600 Obdachlose, heißt es von der Y-Foundation. Zum Vergleich: Allein in der Stadt Köln sind es mehr.


Mittlerweile ist Housing First kein finnisches Phänomen mehr.


"주택 먼저 " 정책은 핀란드에서만 실시된 게 아니었다.

독일을 포함한 많은 유럽 국가들이 그 방식을 도입했었다.


그러나 "주택 우선 먼저" 가 현실화되려면, 지불가능하고 적당한 가격의 주택 공간이 있어야 한다. 하지만 쾰른과 같은 대도시에서 그 공간을 확보하기가 어렵다. 

따라서 수많은 집없는 사람들이 핀란드식 주거 제공 혜택을 받을 수 없는 상태이다.  


 Viele EU-Länder experimentieren mit der Strategie, auch Deutschland. 


Aber damit Housing First umgesetzt werden kann, braucht es bezahlbaren Wohnraum. 


Und daran mangelt es in vielen Großstädten wie Köln.


 Viele Obdachlose können deshalb eben noch nicht von der finnischen Strategie profitieren.


Diese und weitere Reportagen sehen Sie im Europamagazin 


- am Sonntag um 12.45 Uhr im Ersten.




Posted by NJ원시

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