정치철학2020. 12. 6. 17:01


2013.Sep.23


신자유주의에 대한 한 문화(철학적?) 비평, 그리고 문제점.


류용선님이 메모를 해서 읽어봤는데요, 


1. 한병철 노동자 개념은 모호하고 자의적일 수 있다.


한병철 글쓴이 주장은 <신자유주의> 하에서는 착취당하는 노동자가 있는 게 아니라, 자기 자신 스스로를 자기가 알아서 죽이는 노동자가 있다는 것이다. 여기서 노동자는 자유로운 고용주나 자영업자인 셈이다. 


한병철의 노동자 개념은 (자기 스스로를 착취하는/이 자본주의 체제나 신자유주의 체제가 요구하는 가치와 기준들을 달성하기 위해서) 자기를 착취하는 selbstausbeutender Arbeiter 이다. 


그런데 같은 자동차를 생산하는 공장 라인에서 오른쪽 바퀴 조립하는 정규직은 100을 받고, 왼쪽 바퀴 조립하는 비정규직은 50을 받는다는 현실을 고려하면, 한병철 노동자개념이 독일에 국한된다고 해도 여전히 문제가 남지만, 한국 현실을 고려하면 '착취' 개념 자체가 자의적으로 해석될 가능성이 크다. 


2. 한병철의 대안과 진단은 '마음'을 다스려라는 종교적 가르침일 가능성이 크다. 


다음은 한병철 주장이다. 


누가 시켰건, 자기가 선택했던, 신자유주의 체제가 강요했던, 그걸 자기가 내면화했던, 나는, 우리는, 노동자는 자기 목표를 달성하기 위해 모든 수단을 강구하는 '자기 사장님,  리틀 이건희이다 (자유로운 경영자 freier Unternehmer)' 누가 나를 고용하게 강제로 야간작업 시키고 임금 떼먹고 덜 주고 그러는 게 아니라, 내 스스로가 고용하고 내 스스로를 달달볶는 주인이 되는 것이다. 


따라서 자본가와 노동자라는 전통적인 계급이해 관계 대립도 없고, 계급투쟁도 생겨나지 않는다. 내가 알아서 잔업하고 내가 알아서 6시에 일어나서 영어학원 다니고, 내가 알아서 전세금 빼서 뉴욕으로 시카고로 자격증 따러 유학간다는 것이다.


 내가 알아서 오후 10시까지 잔업하고 내가 알아서 내 딸 아들 학원비 벌러 잔업한다는 것이다. 모든 게 내가 다 알아서 내가 다 스스로 고용주이고 기획자이고 경영주이기 때문이라는 것이다. Burnt-OUT 될 때까지 일도 하고... 


[소결] 한병철 논리에 따르면, 자기 자아를 갉아먹는 자기 착취가 있을 뿐이다. 이제 해결책은 내 마음을 다스려야 한다는 ... 그런 방향일 가능성이 크다. 이것은 내가 한병철의 기사를 보고 든 주관적인 '추측'이다. 


3. 사고방식의 뿌리는 어디일까? 추측해본다.


이런 한병철의 기본적인 생각은, 아도르노와 호르크하이머, 그리고 이들보다 선행적으로 이 문제들을 진단한 에드문트 훗설 Husserl, 혹은 그 제자 Heidegger 에서 비롯될 확률이 아주 크다.


 한병철의 생각은 간단한다. 아도르노와 호르크하이머가 주조해낸 개념 '도구적 이성 (instrumental reason)'의 내면화이다. 


우리 모두가 계산적이고 합리적이고 목표 달성을 위한 '도구적 이성'을 철저하게 내면화시킨 것이다. 자기 자신, 사랑, 형제애, 자매애, 연대정신, 친구와의 우정, 동료를 위한 희생, 측은지심, 정의감 등 도구적 이성이 작동하지 않는 모든 인생 영역까지 완전히 균질적으로 '도구적 이성'이 점령했다는 것이다. 


이 문제는 Edmund Husserl 이, 1차 세계대전을 보고, 서유럽 문명이 가진 참사, 고대 아테네부터 내려온 진,선,미라는 '덕 virtue' 중에, 자본주의 사회 이후 서유럽 문명이 오로지 기술적 합리성 (데카르트, 갈릴레이, 뉴튼의 세계관이 가지고 있는 기술적 합리성)이 그 3가지의 균형적 발달을 깨뜨려 버렸다는 것이다. 


쉽게 말해서 자연지배와 정복 논리를 인간사회에 적용시켜버린 그 세계관 자체를 반성하고 있는 것이다. 


4. 한국 사회에 대한 한병철의 오진단:  한병철은 97년 신자유주의적 IMF 통치 (긴축 통치) 이후, 한국 사람들이 체제순응주의 (Konformismus)에 빠져서, 우울증과 burn-out (지쳐빠짐, 진이 빠짐)을 동반한 순응주의와 사회적 합의 때문에, 저항이 일어나지 않다고 했다. 그러나 이러한 주장은 97년 이후 한국 정치적 상황에 대한 잘못된 진단이다. 


한병철은 혁명, 자기-공격성 (Selbstaggression)등 정치적 용어와 심리적 용어를 동시에 쓰지만, 그것들 사이에 어떠한 연관이 있고, 실제 사회적 세력이 어떻게 어떠한 정치적 문화적 경제적 심리적 자원들을 동원하고 있는지에 대한 분석이 결여되어 있다. 


5.한병철이 진단 문제점: 


한병철은 신자유주의는 '억압적'인 게 아니라, 'verführend' = seductive ( 단순 번역은 '유혹하는', 그 의미는

 1) 사람을 비이성적인 일이나 사물에 관심을 가지도록 한다 

2) 원래 의도와는 다르게 사람을 유도하다 ; 못된 길로 빠지게 만들다)

 

그러나 신자유주의의 역사적 현실을 고찰해보면, 영국 Thatcher (대처) 광산노조 파괴, 미국 Reagan 미 항공관제사 노조 파괴 등, 그리고 아르헨티나, 칠레, 한국 등에서 벌어진 군사, 경찰력을 동반한 노조 탄압, 시민운동 탄압, 96년 노동악법 날치기 통과와 같은 법률 도입, 그리고 복지국가 모범 국가라고 하는 스웨덴에서도 세금 제도를 두고 우파와 좌파간의 싸움이 30년 넘게 계속되었다는 역사적 사실들을 고려해 보면, 한병철의 신자유주의에 대한 이해는 '몰' 역사적이다. 


5. '전체 자본주의화' 용어의 문제점 


공유와 공동체 sharing und community 에 대한 한병철의 비판은, 공유 경제도 내가 돈을 가지고 있어야 남들과 바꾸는 것 아니냐? 돈이 없으면, 즉 남에게 줄 것, 교환할 것이 없으면 '공유'도 못한다는 역설을 꼬집고 있다. 


그래서 이것을 '공동체의 전체-자본주의화 total-kapitalisierung'이라고 명명한다. 이러한 사고 방식은 호르크하이머와 아도르노가 말한 <the eclipse of reason: 이성의 일식/사라짐) 이런 진단과 유사하다. 


지금 사회적 경제나 협동조합, 그리고 공유경제 선전, 어떤 측면에서 자본주의 체제의 강화나 보충 역할도 하고 있는 게 사실이다. 하지만 '돈'은 순수 악마도 아니고, '돈'은 사람이 스스로 만들어낸 '힘'이다. 한병철은 '돈'과 '자본'이 어떻게 구별되는지 설명하고 있지 않다. 


사고 방식은 아도르노와 호르크하이머 식의 '계몽의 변증법'에서 비롯되지만, 출구와 대안은 흐릿하다. 마르쿠제의 '부정적 비판의식 Negative Critical Thought' 을 되살리자는 방향은 아니다. 


마르쿠제 Marcuse 가 제시한 대안, 자본주의 논리가 경제, 정치, 생활문화, 대중문화까지 완전히 침식하려고 기를 쓰고 달려들 때, 이러한 자본의 총체적 지배에 저항하는 우리들의 힘은 어디서 오는가? 


그것은 자본의 총체적인 사물화와 지배 안에서 '사적인 나 개인의 공간'에 머무르지 말고, 기술합리성이 아닌 다차원적 이성능력을 발굴하고, 1차원적 사회를 강요하는 현 체제에 '위대한 거부' 선언을 하는 것이다. 


한병철의 대안은 이러한 사회적 실천과 집단적 자각을 전제로 하는 마르쿠제 식은 아닌 것으로 보인다. 


6. 어떤 고리가 빠졌는가? 


 한병철의 인간, 사회에 대한 설명에서, 개인과 사회의 연결지점, 정치,경제,사회적 존재로서 인간과 사회에 대한 관계, 그 설명들이 많이 빠져있다. 


그리고 Total-Kapitalisierung 전체-자본주의화 개념처럼, 잘못 사용된 경우도 정정되어야 한다. 자본주의 이윤추구의 논리가 이 사회 모든 영역을 우리 마음 모두들 다 침략하고 정복할 수는 없다. 아도르노와 호르크하이머의 '비관'의 재탕이 아니길 바란다. 



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Neoliberales Herrschaftssystem:Warum heute keine Revolution möglich ist


Der Kapitalismus vollendet sich in dem Moment, in dem er den Kommunismus als Ware verkauft. Der Kommunismus als Ware, das ist das Ende der Revolution.

 (Foto: dpa)

Warum ist das neoliberale Herrschaftssystem so stabil? Warum gibt es kaum Widerstand dagegen? Trotz einer immer größer werdenden Schere zwischen Reich und Arm? Für eine Erklärung ist es wichtig zu verstehen, wie die unterwerfende Macht heute funktioniert.

Gastbeitrag von Byung-Chul Han

Als es vor einem Jahr in der Berliner Schaubühne zu einer Debatte zwischen Antonio Negri und mir kam, stießen zwei Kapitalismuskritiken frontal aufeinander. Negri schwärmte für Möglichkeiten des globalen Widerstandes gegen das "Empire", das neoliberale Herrschaftssystem. Er präsentierte sich als kommunistischer Revolutionär und bezeichnete mich als skeptischen Professor. Emphatisch beschwor er die "Multitude", die vernetzte Protest- und Revolutionsmasse, der er es offenbar zutraute, das Empire zu Fall zu bringen. Mir erschien die Position des kommunistischen Revolutionärs zu naiv und realitätsfern. So versuchte ich, Negri zu erklären, warum heute keine Revolution mehr möglich ist.

Warum ist das neoliberale Herrschaftssystem so stabil? Warum gibt es so wenig Widerstände dagegen? Warum werden sie alle so schnell ins Leere geführt? Warum ist heute keine Revolution mehr möglich trotz immer größer werdender Schere zwischen Reichen und Armen? Für eine Erklärung ist ein genaues Verständnis notwendig, wie die Macht und Herrschaft heute funktioniert.

Wer ein neues Herrschaftssystem installieren will, muss Widerstand beseitigen. Das gilt auch für das neoliberale Herrschaftssystem. Zur Einsetzung eines neuen Herrschaftssystems ist eine setzende Macht notwendig, die oft mit Gewalt einhergeht. Aber diese setzende Macht ist nicht identisch mit der das System nach innen hin stabilisierenden Macht. Es ist bekannt, dass Margaret Thatcher als Vorkämpferin des Neoliberalismus die Gewerkschaften als "Feind im Inneren" behandelte und sie gewaltsam bekämpfte. Gewaltsamer Eingriff zur Durchsetzung der neoliberalen Agenda ist jedoch nicht jene systemerhaltende Macht.

Die systemerhaltende Macht ist nicht mehr repressiv, sondern verführend

Die systemerhaltende Macht der Disziplinar- und Industriegesellschaft war repressiv. Fabrikarbeiter wurden durch Fabrikeigentümer brutal ausgebeutet. So führte die gewaltsame Fremd-Ausbeutung der Fabrikarbeiter zu Protesten und Widerständen. Möglich war hier eine Revolution, die das herrschende Produktionsverhältnis umstürzen würde. In diesem repressiven System sind sowohl die Unterdrückung als auch die Unterdrücker sichtbar. Es gibt ein konkretes Gegenüber, einen sichtbaren Feind, dem der Widerstand gilt.

Das neoliberale Herrschaftssystem ist ganz anders strukturiert. Hier ist die systemerhaltende Macht nicht mehr repressiv, sondern seduktiv, das heißt, verführend. Sie ist nicht mehr so sichtbar wie in dem disziplinarischen Regime. Es gibt kein konkretes Gegenüber mehr, keinen Feind, der die Freiheit unterdrückt und gegen den ein Widerstand möglich wäre.

Der Neoliberalismus formt aus dem unterdrückten Arbeiter einen freien Unternehmer, einen Unternehmer seiner selbst. Jeder ist heute ein selbstausbeutender Arbeiter seines eigenen Unternehmers. Jeder ist Herr und Knecht in einer Person. Auch der Klassenkampf verwandelt sich in einen inneren Kampf mit sich selbst. Wer heute scheitert, beschuldigt sich selbst und schämt sich. Man problematisiert sich selbst statt der Gesellschaft.

Das unterworfene Subjekt ist sich nicht einmal seiner Unterworfenheit bewusst

Ineffizient ist jene disziplinarische Macht, die mit einem großen Kraftaufwand Menschen gewaltsam in ein Korsett von Geboten und Verboten einzwängt. Wesentlich effizienter ist die Machttechnik, die dafür sorgt, dass sich Menschen von sich aus dem Herrschaftszusammenhang unterordnen. Ihre besondere Effizienz rührt daher, dass sie nicht durch Verbot und Entzug, sondern durch Gefallen und Erfüllen wirkt. Statt Menschen gefügig zu machen, versucht sie, sie abhängig zu machen. Diese Effizienzlogik des Neoliberalismus gilt auch der Überwachung. In den 1980er-Jahren hat man heftigst gegen die Volkszählung protestiert. Sogar die Schüler gingen auf die Straße.



Kommunismus als Ware, das ist das Ende der Revolution

Byung Chul Han

Byung-Chul Han, geboren 1959 in Seoul, lehrt Philosophie und Kulturwissenschaft an der Universität der Künste Berlin.

 (Foto: Merve-Verlag)

Aus heutiger Sicht wirken die notwendigen Angaben wie Beruf, Schulabschluss oder Entfernung zum Arbeitsplatz fast lächerlich. Es war eine Zeit, in der man glaubte, dem Staat als Herrschaftsinstanz gegenüberzustehen, der den Bürgern gegen deren Willen Informationen entreißt. Diese Zeit ist längst vorbei. Heute entblößen wir uns aus freien Stücken. Es ist gerade diese gefühlte Freiheit, die Proteste unmöglich macht. Im Gegensatz zur Zeit der Volkszählung protestieren wir kaum gegen die Überwachung. Freie Selbstausleuchtung und -entblößung folgt derselben Effizienzlogik wie die freie Selbstausbeutung. Wogegen protestieren? Gegen sich selbst? Diese paradoxe Situation bringt die amerikanische Konzeptkünstlerin Jenny Holzer mit ihrem "truism" zum Ausdruck: "Protect me from what I want."

Es ist wichtig, zwischen setzender und erhaltender Macht zu unterscheiden. Die systemerhaltende Macht nimmt heute eine smarte, freundliche Form an und macht sich dadurch unsichtbar und unangreifbar. Das unterworfene Subjekt ist sich hier nicht einmal seiner Unterworfenheit bewusst. Es wähnt sich in Freiheit. Diese Herrschaftstechnik neutralisiert den Widerstand auf eine sehr effektive Art und Weise. Die Herrschaft, die Freiheit unterdrückt und angreift, ist nicht stabil. Das neoliberale Regime ist deshalb so stabil, immunisiert sich gegen jeden Widerstand, weil es von der Freiheit Gebrauch macht, statt sie zu unterdrücken. Die Unterdrückung der Freiheit provoziert schnell Widerstand. Die Ausbeutung der Freiheit dagegen nicht.

Nach der Asienkrise war Südkorea gelähmt und geschockt. Da kam der IWF und gab den Koreanern Kredite. Dafür musste die Regierung die neoliberale Agenda gewaltsam gegen Proteste durchsetzen. Diese repressive Macht ist die setzende Macht, die häufig auf Gewalt zurückgreift. Aber diese setzende Macht unterscheidet sich von der systemerhaltenden Macht, die im neoliberalen Regime sich sogar als Freiheit gibt. Für Naomi Klein ist der gesellschaftliche Schockzustand nach Katastrophen wie der Finanzkrise in Südkorea oder Griechenland die Gelegenheit, die Gesellschaft gewaltsam einer radikalen Neuprogrammierung zu unterwerfen. Heute gibt es in Südkorea kaum Widerstände. Es herrscht dagegen ein großer Konformismus und Konsens mit Depression und Burn-out. Südkorea hat heute weltweit die höchste Suizidrate. Man wendet Gewalt gegen sich selbst an, statt die Gesellschaft verändern zu wollen. Die Aggression nach außen, die eine Revolution zur Folge hätte, weicht einer Selbstaggression.

Heute gibt es keine kooperierende, vernetzte Multitude, die sich zu einer globalen Protest- und Revolutionsmasse erheben würde. Vielmehr macht die Solitude des für sich isolierten, vereinzelten Selbst-Unternehmers die gegenwärtige Produktionsweise aus. Früher standen Unternehmen miteinander in Konkurrenz. Innerhalb des Unternehmens war dagegen eine Solidarität möglich. Heute konkurriert jeder mit jedem, auch innerhalb eines Unternehmens. Diese absolute Konkurrenz erhöht zwar die Produktivität enorm, aber sie zerstört Solidarität und Gemeinsinn. Aus erschöpften, depressiven, vereinzelten Individuen lässt sich keine Revolutionsmasse formen.

Man kann den Neoliberalismus nicht marxistisch erklären. In ihm findet nicht einmal die berühmte "Entfremdung" von der Arbeit statt. Heute stürzen wir uns mit Euphorie in die Arbeit bis zum Burn-out. Die erste Stufe des Burn-out-Syndroms ist eben die Euphorie. Burn-out und Revolution schließen sich aus. So ist es ein Irrtum zu glauben, dass die Multitude das parasitäre Empire abwirft und eine kommunistische Gesellschaft installiert.

Die Ökonomie des Teilens führt zu einer Totalkommerzialisierung des Lebens

Über den Autor

Byung-Chul Han lehrt Philosophie und Kulturwissenschaft an der Universität der Künste Berlin. Zuletzt erschien von ihm: "Psychopolitik. Neoliberalismus und die neuen Machttechniken".

Wie steht es heute mit dem Kommunismus? Überall wird Sharing und Community beschworen. Die Sharing-Ökonomie soll die Ökonomie des Eigentums und des Besitzes ablösen. "Sharing is Caring", "Teilen ist Heilen", so heißt eine Maxime der "Circler" im neuen Roman von Dave Eggers, "The Circle". Die Pflastersteine, die den Fußweg zur Firmenzentrale von Circle bilden, sind durchsetzt mit Sprüchen wie "Sucht Gemeinschaft" oder "Bringt euch ein". Caring is Killing, sollte es aber eigentlich heißen. Auch die digitale Mitfahrzentrale "Wunder Car", die jeden von uns zum Taxi-Fahrer macht, wirbt mit der Idee der Community. Es ist aber ein Irrtum zu glauben, dass die Sharing-Ökonomie, wie Jeremy Rifkin in seinem jüngsten Buch "Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft" behauptet, ein Ende des Kapitalismus, eine globale, gemeinschaftlich orientierte Gesellschaft einläutet, in der Teilen mehr Wert hätte als Besitzen. Im Gegenteil: Die Sharing-Ökonomie führt letzten Endes zu einer Totalkommerzialisierung des Lebens.

Der von Jeremy Rifkin gefeierte Wechsel vom Besitz zum "Zugang" befreit uns nicht vom Kapitalismus. Wer kein Geld besitzt, hat eben auch keinen Zugang zum Sharing. Auch im Zeitalter des Zugangs leben wir weiterhin im "Bannoptikum", in dem diejenigen, die kein Geld haben, ausgeschlossen bleiben. "Airbnb", der Community Marktplatz, der jedes Zuhause in ein Hotel verwandelt, ökonomisiert sogar die Gastfreundschaft. Die Ideologie der Community oder der kollaborativen Commons führt zur Totalkapitalisierung der Gemeinschaft. Es ist keine zweckfreie Freundlichkeit mehr möglich. In einer Gesellschaft wechselseitiger Bewertung wird auch die Freundlichkeit kommerzialisiert. Man wird freundlich, um bessere Bewertungen zu erhalten. Auch mitten in der kollaborativen Ökonomie herrscht die harte Logik des Kapitalismus. Bei diesem schönen "Teilen" gibt paradoxerweise niemand etwas freiwillig ab. Der Kapitalismus vollendet sich in dem Moment, in dem er den Kommunismus als Ware verkauft. Der Kommunismus als Ware, das ist das Ende der Revolution.

© SZ vom 01.09.2014/mike



기사 출처 https://bit.ly/33OKsaa

Posted by NJ원시

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책/노트(독후감)2020. 9. 27. 14:14

Veräußerlichen 

Veräußerlichung _ (정신적인 것을) 외부로 표현하다. 드러내다. Externalize , 혹은 objectify

단어 주의 구별:

Veräußern – 물건을 팔다. Verkaufen 매각하다. 양도하다 (alienate) 

Veräußerung – 팔다. 판매하다. 양도. 소외 



Entfremden

Entfremdung


Hegel 

Entäußern 



In diesem Abschnitt ist die Profitrate numerisch von der Rate des Mehrwerts verschieden; dagegen sind Profit und Mehrwert behandelt als dieselbe numerische Größe, nur in verschiedner Form. Im folgenden Abschnitt werden wir sehn, wie die Veräußerlichung weitergeht und der Profit auch numerisch als eine vom Mehrwert verschiedne Größe sich darstellt.




Posted by NJ원시

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한국정치/북한_DPRK2018. 4. 25. 08:12


북한 빈부격차, 특히 평양 대 비평양 지역 간 경제 문화 소비력 불평등 문제는 심각하다.좋은 분석 기사이다. 


그런데 90년대 초반 이코노미스트지에 단골로 등장하던 중국의 자본주의시장 제도 도입으로 인한, 해안가 (상하이 라인)가 내륙 (inland china) 간의 빈부격차에 대한 경고 기사와 너무나 유사하다.


과거 소련연방이 해체되기 전, 사회주의 사회에서도 마르크스가 말한 '소외'가 존재하는가라는 질문들을 마구 던지던 한국 대학생 운동권들의 라디컬함이 틀린 문제의식은 아니었다. 아시아의 부상과 제 2등 시민들의 탄생은 향후 몇 세대 주제와 숙제가 될 것이다.


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How leisure time is changing for North Korea's privileged

Swimmers gather in a wave pool at a water park in a leisure complex in Pyongyang on July 21, 2017Image copyrightAFP
Image captionSwimmers gather in a pool at a water park in Pyongyang

While the majority of people in North Korea live in poverty, experts say there is a growing middle class with money to spend and free time to enjoy. From dolphin aquariums to shopping centres, this is how the country is changing to meet the demands of its most wealthy citizens.

Short presentational grey line

When Jayden first used the internet he was overwhelmed by what he found.

"I had access to information that enlightened me. Every day was a surprise to me because I could get completely different perspectives that I'd never thought about. It made me outraged and sad," he says.

Jayden (not his real name) is a North Korean defector who fled to South Korea five years ago. Only a small number of people manage to escape the country, so his successful defection puts him in a privileged minority that mainly consists of young people such as him.

He recently finished an English-language course in Australia where he discovered YouTube and a host of online news sites.

These were new experiences because North Korea is one of the world's most repressive countries where basic freedoms, such as accessing foreign media, are severely restricted.

But while he was living in North Korea, Jayden frequently defied these constraints and accessed prohibited entertainment.

"I spent my spare time playing football and computer games or watching movies," he says. "Although, there were many restrictions on what could be done. Many of the movies and games were illegal but I did these things on the sly."

Media captionFour defectors talk about what life is like in North Korea

Secret fun

Unsurprisingly, there is a flourishing market for foreign entertainment in a country described as an "information black hole" by Reporters without Borders (RSF).

"The most popular pastime for North Koreans is also one of their biggest open secrets," says James Pearson, co-author of North Korea Confidential. "Most North Koreans secretly watch foreign media, particularly South Korean dramas."

"These shows offer Koreans on both sides of the border an escape from the pressures of daily life, the difference being in North Korea they're consumed in secret."

But not all forms of entertainment have to be enjoyed secretly. In fact, for North Korea's most affluent citizens, the very concept of free time is changing.

People enjoy rides at the Rungra People's Pleasure Park , PyongyangImage copyrightAFP
Image captionPeople enjoy the rides at the Rungra People's Pleasure Park in Pyongyang

Vanity projects

A report by the Korea Development Institute noted a boom in the construction of shopping malls, sports, and cultural centres. It also noted that North Koreans who live in Pyongyang now have a widening range of places to spend their extra money and spare time.

There are new water parks and even a dolphin aquarium, according to Curtis Melvin, a researcher who has spent years monitoring satellite imagery of North Korea and mapping construction sites.

"Satellite imagery is perhaps the most thorough way to monitor changes, as we can keep tabs on parts of the country that are not accessible to foreigners," he says.

"This has allowed us to monitor the growth in North Korean markets, changes in transportation, infrastructure, and the proliferation of renewable energy. We can see and measure these things in a way that was not possible a decade ago."

A satellite image showing Mirae Scientist Street, a housing project in downtown PyongyangImage copyrightCURTIS MELVIN/GOOGLE
Image captionA satellite image showing Mirae Scientist Street, a housing project in downtown Pyongyang

This new technology has given him a fascinating insight into how life in North Korea is changing. He has recorded an increase in amenities and buildings that are designed, on the surface at least, to bring enjoyment to the North Korean people.

"Since Kim Jong-un took over when his father died in late 2011, he has initiated construction and beautification projects that have substantially altered the character of Pyongyang," he says.

"He has focused on construction projects that purport to raise the living standards of the people - such as new housing projects, a dolphin aquarium, new shopping options, new sports facilities, new amusement parks, water parks, 3D cinemas and a ski resort. Some of these types of projects are also being rolled out in the provincial capitals and special cities as well."

So why has Kim Jong-un decided to construct these leisure facilities? One suggestion is vanity.

"Part of it is to modernise Pyongyang and make it more of a 21st Century showpiece," says Andray Abrahamian, a visiting scholar at the Center for Korean Studies at the University of California, Berkeley.

"The labour is practically free, done by military conscripts, and the materials are mostly domestically sourced, so costs are pretty low," he says.

Media captionBBC correspondent Stephen Evans spent a day relaxing with the residents of Pyongyang

Although a booming leisure industry may seem positive, only a privileged minority are likely to benefit.

A different world

Income inequality in North Korea is rife, and the economy is mainly geared towards supporting a large military. This means the showpiece projects such as water parks, sports facilities and 3D cinemas can only be enjoyed by wealthy, usually urban-dwelling, citizens.

As Andray Abrahamian says, Pyongyang's entertainment is only available to the better off: "If you're privileged you may play squash, take yoga classes, enjoy nice restaurants - including a couple of decent Italian and Japanese spots - and sip cappuccinos at cafes. In a way, being privileged in Pyongyang is like being solidly middle-class in a wealthier country."

But this middle class, with their appetite for Pyongyang's finer elements, are a relatively new phenomenon.



Image copyrightAFP
Image captionThe Masikryong ski resort, near North Korea's east coast port city of Wonsan

"The rise of the 'donju' - literally, masters of money - has created a new, moneyed, middle class that has a healthy thirst for consumer goods and spending," says James Pearson. "This has in turn given rise to more restaurants, bars, and even coffee shops in relatively rural or provincial towns which had very little before."

So to a large extent, the rise in places where North Koreans can spend their money and enjoy themselves is down to a growing middle class. But the gulf in living standards between urban and rural areas in North Korea remains stark.

"People outside of Pyongyang live in a different world," James Pearson says.

"They work hard to make a living with little supporting infrastructure. Farmers still have rigid production quotas to meet. Many do not have access to clean drinking water or reliable electricity. They have standards of living well below people in the capital."

Farm workers prepare fields for rice transplanting near Sariwon city, North Hwanghae province, North Korea.Image copyrightGETTY IMAGES
Image captionNorth Koreans living in rural areas are unlikely to notice the construction boom

And when Jayden thinks back to his time in North Korea he remembers this wealth divide clearly. "I think there is an immense gap," he says.

"Not many, but some people can enjoy their lives by having dinner at restaurants or visiting some places. But many people worry about their next meal. I saw various people in many social statuses and I realised the rich-poor gap was quite severe."

This means leisure time is a luxury only available to the richer residents of Pyongyang. For those living elsewhere, the introduction of amenities such as cinemas and ski resorts is likely to go unnoticed.


Posted by NJ원시

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